Freitag, 15. November 2013

Story: Blue Is The Yearning #3 [german]

Hallo, hello et bonjour! ^.^


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Doch eines Tages passiertes etwas Besonderes, womit Salome nicht gerechnet hatte. Eine der Schulleiter, Ju, sprach zu ihr: „ Salome, du kannst nicht in der Schule bleiben. Du musst hinausfahren ins Blaue und neue Dinge und Personen kennenlernen! Fahr hinaus!“ Und sie und andere gingen mit Salome vor das Schulgebäude und tatsächlich: Sie sah ein Segelboot auf königsblauem Wasser umherschaukeln.
„Aber wie soll ich das machen? Ich weiß nicht, wie das geht! Und das Meer ist groß!“, seufzte Salome. Da fingen die Schulleiter an zu singen, so lange, bis eine weiße Möwe angeflogen kam. „Siehst du diese Möwe? Sie wird dir den Weg zeigen, denn sie fliegt auf dem Wind.“, sprach Ju. Salome machte große Augen. Sie wollte ins Boot steigen, doch da rief jemand: „Halt! Warte!“
Es war Riele, eine weise Frau, die von der Schule erfahren hatte, wo die Leute Sehnsuchtisch lernten. Sie zeigte auf Salome und sagte: „Bevor du in See stichst, musst du deinen Rucksack loswerden. Dieser hier ist viel zu schwer.“ Salome blickte erstaunt nach hinten auf ihren Rücken, und wirklich: Sie hatte einen großen, schweren Rucksack getragen, den sie vorher nicht gesehen hatte. Und Salome fragt sich, wie das sein konnte. Doch bevor ihre Gedanken zu kleinen Kreiseln wurden, die nicht aufhören wollten, sich zu drehen, sagte Riele zu ihr: „Schau, ich werde diesen Rucksack nehmen und Hesayu geben. Hesayu wird mir dann einen kleineren, leichteren Rucksack für dich geben.“
Mit diesen Worten strich Riele über Salomes Schultern und der Rucksack fiel sofort ab. Riele überreichte Salome einen neuen Rucksack. Er war königsblau, wie das Wasser. Und Salome staunte, denn so etwas hatte sie noch nie gesehen. Nun konnte sie ja fahren.
Einen Fuß hatte sie schon im Boot, doch da rief wieder jemand: Es waren Iane und Esther-Kezia. „Warte, warte, wir wollen dir etwas zeigen!“, schrien sie ganz aufgeregt. Mit diesen Worten drückten sie Salome ein Buch mit weißen Seiten in die Hand. Ohne etwas drauf-keine Worte, keine Farben, nichts. Esther-Kezia sprach: „Du hast ja jetzt schon Sehnsuchtisch gelernt. Bring‘ dein Herz zum Singen und warte ab, was dann passiert!“ So begann Salome, Sehnsuchtisch zu singen und ihr Herz vibrierte. Salome sang und sang und während sie so sang, merkte sie, wie nach und nach verschiedene Bilder auf den Seiten des Buchs erschienen. Sie waren voller Farben. Manchmal sah sie Leute, die sie kannte, darauf. Und manchmal sah sie nicht nur Bilder, sondern auch Worte. „Wie schön ist das!“, rief Salome. Dann wurde sie ganz still. 
Etwas hatte sich verändert. 

Etwas sehr Großes. 

Die Schule, in der man Sehnsuchtisch lernte, war zu Ende.

-TO BE CONTINUED- 


Eure
 

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